Herzlich Willkommen
bei der ultimativen Bibliographie von
Kurd Laßwitz
(20.04.1848 – 17.10.1910)
dem bedeutendesten deutschen Science Fiction Autoren des 19. und 20. Jahrhunderts, der schon 20 Jahre vor dem Weltklassiker H.G. Wells eine höchst moderne Science Fiction geschrieben hat.
Diese Bibliographie fußt auf den Arbeiten von Rudi Schweikert aus Auf zwei Planeten, Heyne 1998 und Dieter von Reeken aus Gedichte und Erzählungen und Studien, DvR 2008 sowie eigenen Recherchen.
Zu seinen Lebzeiten war Kurd Laßwitz nur Wenigen bekannt.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde er populärer und sein 2-bändiger Roman Auf zwei Planeten mit 70.000 verkauften Exemplaren nach Der Tunnel (1913) von Bernhard Kellermann einer der ersten deutschen SF- Bestseller.
In der Nazizeit war für diesen Humanisten kein Platz mehr und seine Werke wurden nicht wieder neu aufgelegt.
Nach dem 2. Weltkrieg war Laßwitz lange Zeit vergessen. Erst in den 80er Jahren wurde er als Vater der deutschen Science Fiction wiederentdeckt und gewürdigt. Alljährlich werden die besten deutschsprachigen SF- Werke mit dem zu seinen Ehren benannten Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet.
Und seit April 2008 erscheint endlich die längst überfällige Werkausgabe in 20 Bänden bei Dieter von Reeken , die erneut beweist, dass Laßwitz ein zeitlos guter Klassiker ist und seine bis zu 140 Jahre alten Zukunftsgeschichten auch heute noch mit Genuss und Gewinn zu lesen sind.
In Laßwitzscher Manier zu schreiben, haben auch Carl Grunert und Hans Dominik versucht, und fast alle deutschen Marsromane- und erzählungen bis 1933 waren von Lasswitz beeinflusst.